10 Jahre Quellforschung

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10 Jahre Quellforschung

Bereits zum 10. Mal trafen sich Forscher, um Gewässer im Nationalpark zu erkunden. Vom 5.-8. Juni wurde diesmal der Lebensraum "Tümpel" genauer unter die Lupe genommen. Mit Ausnahme des Sulzkarsees sind die Stillgewässer im Gebiet eher klein. Die Bandbreite reicht von kleinen Waldtümpeln, Lacken in anmoorigen Bereichen, Feuchtwiesen und Sickerquellen bis zu hochgelegenen Wiesentümpeln auf über 1.700 m Seehöhe. Besondere Bedeutung haben sie als Laichgewässer für Amphibien wie Molche, Kröten, Frösche und Unken, aber auch Libellen, Käfer, Wanzen und diverse andere Insekten tummeln sich darin. Unter den kleinsten Vertretern der Wasserfauna finden sich Wassermilben, Ruderfußkrebse und Muscheln. Die durchgeführten Untersuchungen sollen über die Vielfalt der Arten und deren Verbreitung Aufschluss bringen und das Gesamtbild der Gewässerfauna im Nationalpark ergänzen.