Almen

Kulturlandschaft Alm

Die Beweidung führt zu Inseln der Artenvielfalt im waldreichen Nationalpark Gesäuse.Almen sind ein wesentlicher Teil der bergbäuerlichen Kulturlandschaft, sie sind aber nicht nur notwendige Produktionsstätten für die Landwirtschaft, sondern spielen auch eine bedeutende kulturelle und touristische Rolle. Im Nationalpark gelten sie auch als Zentren der Artenvielfalt und werden daher auch in der Bewahrungszone weiter bewirtschaftet und gefördert. Um die Bewirtschaftung möglichst fördernd für die Vielfalt der Arten, aber auch an den Standort angepasst zu gestalten, wurden eigene Managementpläne  erarbeitet. 

Almen im Nationalpark

Lage AlmenDas Nationalparkgesetz sieht die Bewahrung naturnaher Kulturlandschaft vor. So kann ein Großteil der geschichtsträchtigen Almen noch heute traditionell und extensiv bewirtschaftet werden. Sieben Almen werden derzeit im Gebiet noch bestoßen.

Die lange Geschichte der Almen im Gesäuse

Die Beweidung führt zu Inseln der Artenvielfalt im waldreichen Nationalpark Gesäuse.Die Geschichte der Besiedelung und Nutzung der Gesäuseberge ist noch nicht vollständig geklärt. Der Nationalpark hat es sich aber zur Aufgabe gemacht, dieser langen und prägenden Geschichte von Mensch und Natur im Gesäuse auf die Spuren zu kommen. Die Almwirtschaft ist dabei neben der Nutzung der Wälder ein wesentliches Thema. Die ersten Veränderungen der ursprünglichen Naturlandschaft durch den Menschen im Gesäuse waren geprägt von Weidewirtschaft, kleinräumigem Bergbau und begleitenden Rodungstätigkeiten.